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Prof. Dr. Kurt Biedenkopf

Prof. Dr. jur. Kurt Biedenkopf ist seit 2003 Vorsitzender des Kuratoriums der Hertie School of Governance, der ersten deutschen "Professional School for Public Policy" in Berlin. Neben zahlreichen weiteren Ehrendoktorwürden ist er seit 2006 Gründungs- und Ehrenpräsident der Dresden International University. Stationen seiner politischen Laufbahn sind u.a.: Generalsekretär der CDU, Mitglied des Deutschen Bundestages und Ministerpräsident des Freistaates Sachsen.

Nach dem Fall der Berliner Mauer am 9. November 1989 engagierte sich Kurt Biedenkopf im Prozess der Wiedervereinigung Deutschlands.

Der Sächsische Landtag wählte Kurt Biedenkopf im Oktober 1990 zum ersten Ministerpräsidenten des Freistaates. Fast zwölf Jahre lang, bis zum 17. April 2002, diente er Sachsen in diesem Amt.

 

Former prime minister of Saxony (1990 - 2002), Professor Biedenkopf talks about the process of reunification in Germany, the economy and other topics related to public policy.

Vita Prof. Dr. Kurt Biedenkopf

Persönliche Daten

1930 in Ludwigshafen (Rhein) geboren

Studium

1949-1954 Political Science, Davidson College, Davidson, N.C., USA; Rechtswissenschaften in München; Rechtswissenschaften und Nationalökonomie in Frankfurt (Main)
1955-1958 Erstes und zweites juristisches Staatsexamen, Doktor der Rechte
1962 Master of Law (LL.M), Georgetown University, Washington, D.C.
1958-1959 Studien- und Forschungsaufenthalte an der Georgetown University Washington, D.C.
1963 Habilitation für Bürgerliches Recht, Handels-, Wirtschafts- und Arbeitsrecht, Frankfurt/M.

Tätigkeiten (Auszug)

1964-1970 Ordinarius an der Ruhr-Universität Bochum, Handelsrecht, Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht
1966-1967 Dekan der Abteilung für Rechtswissenschaft der Ruhr-Universität Bochum
1967-1969 Rektor der Ruhr-Universität Bochum
1971-1973 Mitglied der zentralen Geschäftsführung des Henkel-Konzerns, Düsseldorf
1973-1977 Generalsekretär der Christlich Demokratischen Union Deutschlands
1976-1980 Mitglied des Deutschen Bundestages
1979-1980 Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft des Deutschen Bundestages
1977-1983 Stellv. Vorsitzender der Christlich Demokratischen Union Deutschlands
1980-1988 Abgeordneter des Landtages Nordrhein-Westfalen
1987-1990 Abgeordneter des Deutschen Bundestages
Okt. 1990-Apr. 2002 Ministerpräsident des Freistaates Sachsen
Nov. 1999-Okt. 2000 Präsident des Bundesrates
seit Okt. 1990 Landtagsabgeordneter des Freistaates Sachsen